Das Wichtigste in Kürze
- Shopify ist ein Verkaufs-, kein Buchhaltungssystem – für DATEV, lexoffice oder sevDesk braucht es eine Anbindung.
- Eine gute Integration überträgt Bestellungen, Gebühren, Gutschriften und Steuersätze automatisch und kontiert sie korrekt.
- Die Wahl des Tools richtet sich danach, womit dein Steuerberater arbeitet – vorher absprechen.
- Für EU-Verkäufe brauchst du das OSS-Verfahren; AT und CH haben eigene Regeln.
Rechnungen erstellen ist das eine – die saubere Buchhaltung das andere. Während unser Beitrag zu automatischen Rechnungen nur die Beleg-PDFs abdeckt, geht es hier um den ganzen Buchhaltungs-Workflow: wie du Shopify mit DATEV, lexoffice oder sevDesk verbindest und die manuelle Nacherfassung loswirst.
01Warum Shopify allein nicht reicht
Shopify ist ein Verkaufssystem, kein Buchhaltungstool. Es kennt deine Bestellungen und Zahlungen, aber keine Konten, keine Umsatzsteuer-Voranmeldung und keinen DATEV-Export im Format deines Steuerberaters. Genau diese Lücke schließt eine Buchhaltungs-Anbindung.
02DATEV, lexoffice oder sevDesk – was passt?
- DATEV: Standard, wenn dein Steuerberater damit arbeitet. Anbindung meist über eine Middleware-App, die Bestellungen als Buchungssätze exportiert.
- lexoffice: beliebt bei kleineren Shops, einfache Bedienung, gute Shopify-Integrationen.
- sevDesk: ähnliche Liga wie lexoffice, ebenfalls mit Shopify-Connectoren.
Die Wahl hängt vor allem davon ab, womit dein Steuerberater arbeitet – sprich das vorher ab.
03Was eine gute Anbindung automatisiert
Eine saubere Integration überträgt Bestellungen, Gutschriften, Zahlungsgebühren und Steuersätze automatisch und kontiert sie korrekt. Idealerweise verbucht sie auch die Auszahlungen von Shopify Payments und PayPal so, dass dein Bankabgleich aufgeht. Das spart pro Monat schnell mehrere Stunden manueller Arbeit.
Wir richten deine Shopify-Buchhaltungs-Anbindung (DATEV, lexoffice, sevDesk) sauber ein – inklusive Steuersätze und OSS. Termin vereinbaren →
04Steuer-Spezialfälle: OSS, Kleinunternehmer, DACH
Verkaufst du in mehrere EU-Länder, brauchst du das OSS-Verfahren (One-Stop-Shop) und die korrekten Länder-Steuersätze – Details im Beitrag zu Steuern & OSS. Für AT (20 %) und CH (8,1 %, kein EU-Mitglied) gelten eigene Regeln. Kleinunternehmer weisen keine USt. aus – das muss auch in Shopify und der Buchhaltung sauber eingestellt sein. Welche Apps hier zuverlässig sind, zeigt unsere App-Übersicht.
Hinweis: allgemeine Orientierung, keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Kann Shopify direkt an DATEV exportieren?
Was kostet eine Buchhaltungs-Anbindung?
Brauche ich das OSS-Verfahren?
Funktioniert das auch für Österreich und die Schweiz?
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